Ein Leben in Südkorea

7. Jänner 2014, 08:02
posten

Blogger Alexander Reisenbichler lebt mit seiner Frau in Indien und Südkorea. In seinem Blog berichtet er vom Alltag und von Korea als Reiseland

Ich heiße Reisenbichler Alexander und wurde am 21.1.1977 in Bad Ischl in Oberösterreich geboren. In Wien habe ich Ethnologie und Pädagogik studiert, in Chandigarh, Indien, Alte Indische Geschichte und Kultur und mit dem Master abgeschlossen. Seit 12 Jahren lebe und reise ich in und durch Asien. Mit meiner koreanischen Frau Lee Deok-Im und unseren beiden Töchtern Lea und Maya leben wir hauptsächlich in Indien und Südkorea.


Meine Familie und ich im Bücherzimmer.

Wir haben in ausgedehnten Reisen Südasien, Südostasien und Ostasien bereist. Unseren Lebensunterhalt verdienen wir uns mit Übersetzen und Unterrichten (DaF-Ausbildung [Deutsch als Fremdsprache] in Berlin). In Südkorea leben wir in einem kleinen Dorf in den Jiri-Bergen. Derzeit schreibe ich an einem ethnologisch-historischen Buch über das koreanische Fabelwesen Dokkaebi und habe dafür in Südkorea und Nordost-China Feldforschung betrieben.

Warum dieser Blog

Obwohl Südkorea aufgrund des Konflikts mit Nordkorea in den letzten Jahren sehr oft in den Medien auftaucht, ist doch sehr wenig über dieses Land bekannt. Zumeist verbindet man es mit hochentwickelter IT-Technologie und einer gleichgeschalteten, homogenen Gesellschaft, deren bester Freund das Smartphone ist.


Meine Frau Lee Deok-im und unsere Töchter Lea (11) und Maya (2).

Das trifft zwar auf einen Teil der Gesellschaft zu, doch findet man in Südkorea sehr viele alternative Menschen und Bewegungen mit interessanten Geschichten. Mit meinen koreanischen Alltagsgeschichten und Reiseberichten möchte ich den Lesern eine Seite dieses großartigen Landes vorstellen, die ein ausgeglicheneres Bild zeigt soll, als oft vermittelt wird. Einige Einträge werden sich auch mit der koreanischen Diaspora in Nordost-China beschäftigen.

Der Titel des Blogs stammt übringens vom koreanischen Spruch "Als die Tiger noch Pfeife rauchten", was in etwa unserem "Es war einmal ..." entspricht. (Alexander Reisenbichler, derStandard.at, Jänner 2014)

Share if you care.