UN-Lager im Südsudan droht Versorgungsengpass

7. Jänner 2014, 07:26
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Medizinische Versorgung der rund 9.000 Flüchtlinge bereite Probleme

Juba - Der mit Tausenden Flüchtlingen gefüllten UN-Basis im südsudanesischen Bor droht wegen der anhaltenden Kämpfe rund um die Stadt ein Versorgungsengpass. Die Lage werde zunehmend kritisch, sagte ein Sprecher der Vereinten Nationen am Montagabend in New York. Insbesondere die medizinische Versorgung der rund 9.000 Flüchtlinge in dem Lager bereite Probleme.

Die Sicherheitssituation in Bor bleibe nach den tagelangen Kämpfen im Süden der Hauptstadt des Bundesstaates Jonglei angespannt. Regierungstruppen waren zuletzt auf die umkämpfte Stadt vorgerückt, um sie aus den Händen der Rebellen zu befreien.

Die Konfliktparteien hatten sich am Montag in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba erstmals zu direkten Gesprächen getroffen, um nach Auswegen aus den seit Mitte Dezember tobenden Auseinandersetzungen zu suchen. (APA, 7.1.2014)

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