Gérard Depardieu: Theaterspielen langweilt mich heute

6. Jänner 2014, 18:38
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"Ist nicht mehr meine Sache" - Französischer Schauspieler steht erstmals seit zehn Jahren in Paris auf der Bühne

Paris - Der französische Schauspielstar Gérard Depardieu sieht seine Rückkehr auf die Theaterbühne nach zehnjähriger Abstinenz kritisch. "Bühnendarsteller zu sein ist nicht meine Sache", sagte der 64-Jährige der Wochenzeitung "Journal du Dimanche".

"Ich habe es früher geliebt, auf den Brettern zu stehen. Heute aber langweilt es mich", sagte Depardieu, der am Samstag seine Premiere in dem Stück "Love Letters" im Pariser Theatre Antoine hatte. Deshalb sei er auch nur zu wenigen Aufführungen bereit gewesen.

Negativschlagzeilen

Depardieu hatte in Frankreich in den vergangenen Monaten vor allem wegen einer Trunkenheitsfahrt sowie wegen seiner Auseinandersetzung mit der sozialistischen Regierung um die Reichensteuer Schlagzeilen gemacht. Aus Verärgerung über die Steuer hatte er vor rund einem Jahr in Belgien ein Haus gekauft und die russische Staatsbürgerschaft angenommen.

Derzeit verbringt er nach eigenen Angaben einen Großteil seiner Zeit in Aserbaidschan, Russland, der Ukraine und in Italien - "überall dort, wohin mich meine Geschäfte verschlagen". Auch nach Frankreich werde er weiterhin kommen, "aber nur als Besucher". (APA, 6.1.2013)

  • Erstmals seit zehn Jahren steht Gérard Depardieu wieder auf einer Theaterbühne. Freude hat er darüber allerdings nicht; es langweile ihn heute, auf den Brettern zu stehen.
    foto: apa/epa/sergei chirikov

    Erstmals seit zehn Jahren steht Gérard Depardieu wieder auf einer Theaterbühne. Freude hat er darüber allerdings nicht; es langweile ihn heute, auf den Brettern zu stehen.

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