Deutsches Filmstudio Babelsberg schreibt schwarze Zahlen

6. Jänner 2014, 18:23
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"Grand Budapest Hotel" und "Monument Men" wurden u.a. in Potsdam gedreht

Potsdam - 2013 war ein gutes Jahr für Filmstudio Babelsberg - auch finanziell. "Wir schreiben schwarze Zahlen", sagte Vorstandschef Carl L. Woebcken. Nach vier wirtschaftlich schwierigen Jahren blickt die Studio Babelsberg AG auf außergewöhnliche Monate zurück. Bei fünf internationalen Projekten war das Unternehmen Koproduzent, zwei davon werden bei der 64. Berlinale (6. bis 16. Februar 2014) gezeigt.

"Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson und "Monument Men" von George Clooney brachten demnach nicht nur viele Hollywood-Stars nach Deutschland, sondern sind auch künstlerisch und kommerziell vielversprechend. "Wir sind sehr stolz auf diese Filme hinsichtlich ihres künstlerischen und kommerziellen Potenzials", sagt Woebcken.

Doch die Situation bleibe wegen der Förderstruktur in Deutschland schwierig, denn für internationale Filmemacher seien die höchsten Förderungen und Steuervorteile entscheidend. Länder wie Kanada, Ungarn oder Großbritannien versprechen etwa automatische Nachlässe von bis zu 40 Prozent des Gesamtbudgets. Mit der bisherigen Fördergrenze von zehn Millionen Euro agiere Deutschland aus einer deutlich schlechteren Ausgangsposition. (APA, 6.1.2014)

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