Fast 40 Grindwale an neuseeländischer Küste verendet

6. Jänner 2014, 09:07
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Naturschützer können gestrandete Tiere nicht retten

Wellington - An der neuseeländischen Küste sind 39 Grindwale verendet, die an einem Strand der Südinsel gestrandet sind. Zuvor seien sie bereits nahe der Golden Bay gesichtet worden, konnten jedoch nicht am Stranden gehindert werden, berichteten Naturschützer am Montag. Zwölf Tiere starben eines natürlichen Todes, die anderen konnten nicht zurück ins Meer gebracht werden und mussten eingeschläfert werden.

Die auch als Pilotwale bekannten Grindwale können bis zu sechs Meter lang werden und sind die häufigste Walart in neuseeländischen Gewässern. Immer wieder stranden sie in der Golden Bay. Wissenschafter sind sich im Unklaren über die Gründe für das Phänomen. Sie vermuten unter anderem, dass die Tiere in flachem Gewässer Orientierungsprobleme haben oder sich ein krankes Tier auf dem Weg zum Strand zu einer Art Leitwal entwickelt, dem die anderen dann folgen. (APA, 6.1.2014)

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