Österreichweiter Ring von Frauenmagazinen genehmigt

5. Jänner 2014, 17:37
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Keine Einwände gegen Einstieg von Moser-Styria-Zeitschriften bei "Wien live" von Echo

Bundesweite Konkurrenz für "Woman", "Wienerin" und Co ist nun fix. Der Ring von Frauenzeitschriften der Medienkonzerne Styria und Moser Holding schließt seine letzte Lücke - und gleich eine große: Ihr gemeinsamer Zeitschriftenverlag darf bei "Wien live" einsteigen, gab nun die Wettbewerbsbehörde bekannt. Sie übernimmt 25,1 Prozent an der Tochter des Wiener Echo Medienhaus.

Schon im Sommer 2013 kündigten Echo und Life Style Magazin Verlags Gmbh den Einstieg an. Die Frist für Einsprüche bei der Bundeswettbewerbsbehörde - 31. Dezember 2013 - verstrich ungenützt. Seit Jahresbeginn darf Life Style also die 25,1 Prozent übernehmen. 74,9 Prozent bleiben laut Ankündigung beim bisherigen Eigentümer Echo Medienhaus - das selbst gerade neue Besitzer bekommt, die DER STANDARD schon am 30. Dezember berichtet hat: 40 Prozent an Manager Christian Pöttler, 20 Prozent an den der SPÖ nahe stehenden Steuerberater Hermann Gugler und je 20 Prozent an Feibra-Gründer Anton Feistl und seinen Sohn.

Die Life Style gehört zu 74,9 Prozent der Moser Holding, 25,1 Prozent hält die Styria. Sie gibt monatlich "Tirolerin", "Salzburgerin", "Oberösterreicherin", "Steirerin", "Niederösterreicherin", "Burgenländerin" heraus, am Kärntner "Monat" hält sie 85 Prozent (Rest: Management), die "Vorarlbergerin" steuert Russmedia zum Magazinring bei. Nun kommt "Wien live" dazu.

Das alle 14 Tage erscheinende "Woman" ist zentraler Ergebnisträger der Verlagsgruppe News. Die (monatlichen) Frauentitel "Wienerin", "Diva" und "miss" gehören der Styria-Magazinholding Styria Multi Media.

Mediaprint gleich nebenan dabei

Styria und Moser Holding betreiben schon mit Erfolg gemeinsam (50:50) den österreichweiten Gratiszeitungsring RMA mit "Bezirksblättern", "Woche" in Kärnten und Steiermark und "Wiener Bezirkszeitung" - die ist wesentlicher Mitbewerber des "Wiener Bezirksblatt", betrieben von einer Tochter des Echo Medienhauses. Am Verlag des "Wiener Bezirksblatt" wiederum hält die Mediaprint ("Krone", "Kurier") 24,9 Prozent. (fid, derStandard.at, 5.1.2013)

 

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