“Coinye West“ und “Dogecoin“: Alternativen zu Bitcoin boomen

4. Jänner 2014, 16:52
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Virtuelle Währungen sprießen nur so aus dem Boden - dabei sollte jedoch Vorsicht angebracht sein

Angetrieben vom derzeitigen Bitcoin-Hype kündigten Unbekannte eine neue virtuelle Währung namens "Coinye West" an. Der Name dürfte wohl eine Anlehnung an den US-Rapper Kanye West sein, der ebenso auch die virtuelle Münze zieren soll. Das Einverständnis gab es hierfür jedoch (noch) nicht. Die Initiatoren wollen bei "Coinye West" ein System nutzen, das auf jedem PC nutzbar sein und sich dadurch als Währung für die Massen etablieren soll. Ein Launch-Datum gibt es ebenso: Am 11. Jänner soll "Coinye West" starten.

Ähnliche Namen, unterschiedliche Verwendungszwecke

Angesichts des Bitcoin-Hypes sprießen derzeit virtuelle Währungen nur so aus dem Boden. So gibt es bereits Litecoin, Namecoin, PPCoin oder etwa Dogecoin, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Beim Verwendungsgebiet gibt es bei den diversen virtuellen Währungszweck jedoch Unterschiede, Bitcoins wurde in der Vergangenheit immer wieder nachgesagt, dass sie für den Einkauf von illegalen Mitteln hergenommen werden, harmloser sind hingegen Bezahlungen mit Dogecoins mit denen ein Reddit-User beispielsweise einen neuen Namen für seine Firma herausfinden und bezahlen wollte.

600.000 Euro mit Scherzwährung verdient

Gegenüber der BBC gab Johnathan Turrall hinsichtlich "Coinye West" an, dass es immer wieder Währungen gibt, die eigentlich nur als "Scherz" gedacht waren und Leute sich trotzdem darauf stürzten. So konnte erst kürzlich ein Entwickler mit 800.000 Dollar (circa 600.000 Euro) untertauchen, in dem er eine virtuelle Währung auf einer eigens eingerichteten Seite propagierte und nach Verkauf wieder verschwand. (red, derStandard.at, 04.01.2014)

  • Die virtuelle Währung “Coinye West“ soll bald starten.
    foto: coinye west

    Die virtuelle Währung “Coinye West“ soll bald starten.

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