Indonesischer Vulkan Sinabung speit

Ansichtssache4. Jänner 2014, 12:44
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Behörden meldeten 30 Ascheeruptionen an einem Tag - Viele Menschen auf der Flucht

Medan (Sumatra) - Der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra hat am Samstag Anrainer in die Flucht getrieben, andere versuchen sich mit Plastiksäcken vor dem Ascheregen zu schützen.

Neben 30 Aschewolken habe der Vulkan rund 60 Mal heiße Lava ausgespuckt, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes. Es sei der schwerste Ausbruch des Sinabung seit langem. Seit September seien bereits mehr als 20.000 Menschen vor den Eruptionen geflüchtet.

Der Sinabung war rund 400 Jahre lang nicht aktiv, bis er 2010 wieder erwachte. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Kontinentalplatten aufeinanderstoßen. Diese sind ständig in Bewegung und lösen so Erdbeben oder Vulkanausbrüche aus. In Indonesien gibt es rund 70 aktive Vulkane, so viele wie in keinem anderen Land der Welt. (APA/red, derStandard.at, 4.1.2014)

foto: epa/dedi sahputra
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