Der große Kracher steigt in Turin

3. Jänner 2014, 14:10
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Tabellenführer Juventus Turin empfängt am Sonntag die zweitplatzierte AS Roma

Turin - Die italienische Serie A kehrt nach der Weihnachtspause mit einem echten Schlager zurück. Tabellenführer Juventus Turin empfängt am Sonntag die zweitplatzierte AS Roma. Dabei wird eine Serie zu Ende gehen: Die Turiner holten zuletzt zehn Erfolge in Serie, die Römer hingegen sind nach 17 Runden noch ohne Niederlage.

Juventus liegt nach 15 Siegen, einem Remis und einer Niederlage im bisherigen Saisonverlauf mit 46 Punkten fünf Zähler vor dem ersten Verfolger. Gewinnt der aktuelle Meister am Sonntag den ersten Saisonvergleich mit der Roma, droht Italiens Fußball-Oberhaus ein Alleingang der bereits in den vergangenen beiden Saisonen erfolgreichen "Alten Dame".

Bei Juve könnte auch der in den vergangenen Wochen am Knie verletzte Spielmacher Andrea Pirlo in die Start-Elf zurückkehren. Auch ohne den italienischen Internationalen lief es beim Titelverteidiger aber wie am Schnürchen, der junge Franzose Paul Pogba (20 Jahre) vertrat seinen 14 Jahre älteren Teamkollegen bestens.

Bei der unter dem neuen Trainer Rudi Garcia im Vergleich zur vergangenen Saison kaum wiederzuerkennenden Roma schraubte man die Erwartungen vor der Partie nicht allzu hoch. Nach einem blendenden Saisonstart fielen die Hauptstädter nach einigen Remis nach 13 Runden hinter Juve zurück. "Wir gehen vielleicht nicht gerade als Favorit in die Partie. Aber es gibt auch nach dem Sonntag noch einige Spiele zu absolvieren", meinte Torhüter Morgan de Sanctis.

Gleich sieben Spiele werden in Italien am Dreikönigstag absolviert. Für Lazio ergibt sich damit die Möglichkeit, vor dem Auswärtsspiel bei Inter Mailand mit dem Trainerchaos rechtzeitig aufzuräumen. Der ab Sommer als Schweizer Teamchef arbeitende Vladimir Petkovic wurde gemäß Medienberichten als Coach der Römer entlassen, das Training leitete bereits sein vom Verein auserkorener Nachfolger Edy Reja. Petkovic erklärte jedoch, von Lazio noch nicht offiziell beurlaubt zu sein und sieht sich weiterhin im Amt. (APA/Reuters, 3.1.2014)

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