"Hackerähnliche Vorgänge" bei Photovoltaik-Fördervergabe

3. Jänner 2014, 10:56
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Start ursprünglich für 2. Jänner geplant - Server konnten nicht online gehen

Der für 2. Jänner geplante Start der Photovoltaik-Fördervergabe wurde aufgrund "hackerähnlicher Vorgänge" auf den 16. Jänner 2014 verschoben, teilte OeMAG mit. Das System sei im Laufe des Vorjahres massiv erweitert und im Vorfeld nachweislich erfolgreich getestet worden. "Trotzdem konnten die Webserver im ATOS-Rechenzentrum auf Grund der hackerähnlichen Vorgänge nicht gesichert online gehen."

Gesetzeskonforme Antragsstellung nicht möglich

Somit sei "eine gesetzeskonforme und diskriminierungsfreie Antragsstellung nicht möglich" gewesen, so die für die Abwicklung zuständige OeMAG Donnerstagnachmittag in einer Pressemitteilung. Die OeMAG sehe sich daher gezwungen, den Antragszeitpunkt auf Grund sicherheitstechnischer Notwendigkeiten zu verschieben.

Diese Zeit wird vom ATOS-Rechenzentrum und vom Softwareprovider Smart Technologies benötigt, um die Vorfälle genau zu analysieren und darauf basierend technische Maßnahmen zu ergreifen, um später eine diskriminierungsfreie Antragsstellung gewährleisten zu können.

Start mehrmals verschoben

Die Anträge für die Förderung von PV Anlagen sollte anders als im Vorjahr nicht in der Silvesternacht sondern am 2. Jänner 2014 um 10 Uhr vormittags erfolgen. Der Start war heute bereits mehrmals verschoben worden. Im vergangen Jahr war es ebenfalls zu massiven Problemen gekommen. Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaik Austria (PVA) hatte bereits am Vormittag in einer Aussendung erklärt, dass die Antragsteller an die "Chaosnacht vom 1. Jänner 2013" erinnert waren, "als die Computer verrückt spielten". (APA, 3.1.2013)

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OeMAG

  • Erneut Chaos bei der Photovoltaik-Fördervergabe.
    foto: apa/dpa

    Erneut Chaos bei der Photovoltaik-Fördervergabe.

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