Nokia: Schlusspfiff für Symbian und MeeGo

    4. Jänner 2014, 15:20
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    App Stores für beide mobile Betriebssysteme "eingefroren" - Selbst Bugfixes werden nicht mehr ausgeliefert

    Als Nokia seine Windows-Phone-Strategie verkündete, versicherte man noch, dass das zuvor favorisierte Symbian noch auf viele Jahre hinaus mit Updates versorgt werden soll. Dazwischen erfolgte angesichts dramatisch erodierender Marktanteile die eine oder andere Umbesinnung, die nun in einen symbolischen Akt mündet.

    Freeze

    Mit Beginn des Jahres hat Nokia den App Store für Symbian "eingefroren", wie ZDNet berichtet. In Folge ist es nun nicht mehr möglich neue Anwendungen hochzuladen, selbst Bugfixes werden nicht länger akzeptiert. Parallel dazu wurde der gleiche Schritt für das einst vor allem von Nokia vorangetriebene mobile Linux Maemo/MeeGo vorgenommen.

    Vorwarnung

    Überraschend kommt dieser Schritt freilich nicht. Vor rund drei Monaten - und damit kurz nach der Ankündigung der Übernahme der Mobiltelefonabteilung von Nokia durch Microsoft - hatte das Unternehmen das anstehende Ende der App Stores verkündet.

    Mühsal

    Weiterhin an Symbian interessierten EntwicklerInnen bleibt eigentlich nur mehr die Möglichkeit, App-Updates über ihre eigenen Webseiten auszuliefern. Für die NutzerInnen bedeutet dies freilich, dass sie sich manuell regelmäßig auf die Suche nach neuen Versionen begeben oder auf App-Listings von Drittseiten vertrauen müssen.  (red, derStandard.at, 03.01.14)

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Noch vor wenigen Jahren setzte Nokia ganz auf Symbian - wie beim abgebildeten N97 - nun wurde der zugehörige App Store "eingefroren".

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