Forscher empfehlen Insektenkonsum

3. Jänner 2014, 09:44
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Welternährungsorganisation FAO wirbt seit Jahren für Nutzung von Insekten als Nahrungsmittel

Rom - Sie sind reich an Mineralstoffen und Proteinen, verursachen nur wenig CO2 und wachsen schnell: Die Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organisation) wirbt seit Jahren für die verstärkte Nutzung von Insekten als Nahrungsmittel. Nach Angaben von Forschern können Insekten zwei Kilo Futter in ein Kilo Insektenmasse umwandeln. Rinder dagen benötigen beispielsweise acht Kilo Futter, um ein Kilo Fleisch zu produzieren.

Eiweiß, Fett und Mineralstoffe

Schweine produzieren zehn bis 100 Mal mehr Treibhausgase pro Kilo als Mehlwürmer, rechnet die FAO vor. Als weitere Vorteile nennt die Organisation den vergleichsweise geringen Platz- und Wasserbedarf von Insekten sowie den hohen Gehalt an Eiweiß, Fett und Mineralstoffen.

Nach Schätzung der Welternährungsorganisation tragen Insekten derzeit zur Ernährung von rund zwei Milliarden Menschen bei - vor allem in Teilen von Asien, Afrika und Lateinamerika. Am meisten werden Käfer und ihre Larven gegessen, aber selbst Fliegen spielen eine Rolle. Zu den beliebtesten Insekten zählen Käfer, Schmetterlinge, Bienen, Wespen und Ameisen. (red/APA, derStandard.at, 3.1.2014)

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