Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich im grünen Bereich

2. Jänner 2014, 11:49
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben den ersten Handelstag im neuen Jahr am Donnerstag mehrheitlich im Plus beendet. Der Hang Seng Index in Hongkong legte moderate 33,66 Zähler (plus 0,14 Prozent) auf 23.340,05 Einheiten zu.

Auch die Märkte in Singapur und Sydney zeigten sich im grünen Bereich. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.174,65 Zählern mit einem Plus von 7,22 Punkten oder 0,23 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney erhöhte sich um 16,7 Zähler oder 0,31 Prozent auf 5.369,80 Einheiten.

An der Tokioter Börse fand heute feiertagsbedingt kein Handel statt. Der Shanghai Composite gab indessen 5,84 Punkte oder 0,28 Prozent auf 2.067,12 Punkte ab. Belastet wurde der Index von negativ aufgenommenen chinesischen Konjunkturdaten. So ist der von der Großbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex der Industrie im Dezember auf 50,5 Punkte von 50,8 Punkten im Vormonat gesunken. Es war der dritte Rückgang in Folge.

In Hongkong rutschten Aktien von Kohleproduzenten im Zuge gesunkener Kohlepreise ins Minus ab. Unter anderem gaben Yanzhou Coal Mining deutliche 6,50 Prozent auf 6,62 Hongkong Dollar ab. China Coal Energy büßten 4,13 Prozent auf 4,18 Hongkong Dollar ein.

Rohstofftitel in Sydney zeigten sich dagegen mit Kursgewinnen. Die Papiere profitierten von der Wiederöffnung des weltgrößten Eisenerz-Exportterminals Port Hedland, das wegen eines Tropensturms geschlossen war. Rio Tinto legten 0,78 Prozent auf 68,71 australische Dollar zu, BHP Billiton stiegen um 0,55 Prozent auf 38,20 australische Dollar und Fortescue Metal gewannen 1,89 Prozent auf 5,93 australische Dollar.

Am Handelsplatz in Seoul gaben indessen Hyundai klare 5,07 Prozent auf 224.500,0 Won ab, Kia sackten um 6,06 Prozent auf 52.700,0 Won ab. Die beiden Autohersteller wollen ihren weltweiten Absatz im neuen Jahr um vier Prozent steigern. Zusammen wollen die beiden miteinander verbundenen Produzenten 2014 insgesamt 7,86 Millionen Autos verkaufen. Die Wachstumsprognose ist die schwächste seit 2006 und enttäuschte die Analysten, welche im Schnitt mit etwa 8 Millionen Autos gerechnet hatten, hieß es aus dem Handel. (APA, 2.4.2014)

 

 

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