ÖHB-Männer proben für den Ernstfall EM

2. Jänner 2014, 11:19
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Eine Woche vor dem EM-Start geht es in einem Vier-Nationenturnier gegen Deutschland, Island und Russland

Dortmund - Gut eine Woche vor Beginn der EM in Dänemark (12. - 26. Jänner) stehen Österreichs Handball-Männer von Freitag bis Sonntag bei einem Vier-Nationenturnier in Deutschland auf dem Prüfstand. Die Gegner haben jedenfalls Endrunden-Format: Die überraschend nicht für die EM qualifizierten Gastgeber, sowie die beiden EM-Teilnehmer Island und Russland.

Teamchef Patrekur Johannesson wertet die Einladung zum stark besetzen Bewerb als gutes Zeichen, das Ansehen der ÖHB-Truppe sei wohl gestiegen. "Ich denke schon, dass man das daran sehen kann. Das zeigt, dass wir etwas gut gemacht haben." 20 Akteure traten am Donnerstag den Weg zu den Partien gegen Deutschland (Freitag, 20.15, Dortmund), Island (Samstag, 15.00, Krefeld) und Russland (Sonntag, 15.30, Oberhausen) an, spätestens einen Tag vor Beginn der EM muss der 41-Jährige den Kader auf 16 Spieler reduzieren.

Sein Ziel für das Turnier: "Da gibt es keine Punkte. Aber es sind gute Möglichkeiten, unser System zu spielen und um zu sehen, in welcher Form die Spieler sind", erklärte er. "Es ist für mich in erster Linie wichtig, die richtigen Leute zu finden." Gerade den Kreisläufern gilt die Beachtung, sorgt der reaktivierte Rekord-Feldspieler Patrick Fölser doch für mehr Konkurrenz." Deswegen nahm Johannesson auch den Schwazer Dominik Bammer in den Turnierkader auf.

Für den Isländer Johannesson kommt es am Samstag neuerlich zu einem Aufeinandertreffen mit seinem Heimatland, gegen das man Anfang November in zwei Tests einen 33:32-Sieg sowie eine 28:29-Niederlage verbuchte. Die Insel-Handballer könnten im Falle des Aufstiegs in die Hauptrunde auch bei der EM zum Gegner werden.

Den allerletzten Test absolvieren die Österreicher am Mittwoch (20.15 Uhr/live ORF Sport +) in Krems gegen Ägypten. Bei der Endrunde in Dänemark trifft Rot-Weiß-Rot in Gruppe A auf die Gastgeber, sowie Tschechien und Mazedonien und will zumindest Dritter werden und damit den Sprung in die Hauptrunde schaffen. (APA, 2.1.2014)

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