ATX schließt am Donnerstag im Minus

2. Jänner 2014, 18:10
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Wien - Die Wiener Börse hat am Donnerstag, dem ersten Handelstag im neuen Börsenjahr, schwächer geschlossen. Der ATX fiel 12,77 Punkte oder 0,50 Prozent auf 2.533,77 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 31 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.565 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,61 Prozent, DAX/Frankfurt -1,49 Prozent, FTSE/London -0,45 Prozent und CAC-40/Paris -1,48 Prozent.

Nach einem freundlichen Auftakt in das Börsenjahr 2014 wendete der ATX im Verlauf in den Minusbereich und schloss etwas schwächer. Das europäische Börsenumfeld musste belastet von Verlusten an der Wall Street deutlichere Abschläge hinnehmen. Marktteilnehmer verwiesen international auf Gewinnmitnahmen und vorsichtige Akteure nach einem sehr starken vergangenen Handelsjahr.

Im abgelaufenen Jahr 2013 hinkte der heimische Leitindex mit einem Jahresgewinn von sechs Prozent klar hinter dem starken internationalen Umfeld hinterher. Der DAX in Frankfurt und der Dow Jones in New York hatten Jahresgewinn von jeweils mehr als 25 Prozent verbucht.

Die Meldungslage zum Jahresauftakt blieb sehr mager. Unter den Schwergewichten in Wien bauten Immofinanz einen Kursverlust von 1,72 Prozent. OMV-Titel gaben 0,95 Prozent nach. Leichter schlossen die Banken Erste Group (minus 0,34 Prozent) und Raiffeisen (minus 0,45 Prozent). Telekom Austria kamen um 2,05 Prozent zurück. Leicht zulegen konnten Andritz mit plus 0,24 Prozent.

Lenzing-Aktien erholten sich um 2,51 Prozent, nachdem die Titel des Faserherstellers im vergangen Jahr mit einem Jahresverlust von fast 40 Prozent der schwächste ATX-Wert war. Ohne bekannte Nachrichten zogen Semperit um 5,57 Prozent an. Die Papiere des Leuchtenherstellers Zumtobel kletterten um 4,45 Prozent hoch.

Klar im Minus schlossen die Versicherer Vienna Insurance (minus 1,63 Prozent) und UNIQA (minus 1,17 Prozent).

Kapsch TrafficCom legten 2,84 Prozent zu. Das Unternehmen baut das Mautsystem in Weißrussland um 118 km aus. Die Gesamtlänge der bemauteten Straßen steige damit auf 933 km. (APA, 2.1.2014)

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