Ozonbelastungen in Österreich leicht rückläufig

13. August 2003, 11:02
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Aber weiter flächendeckend - Informationsstufe in allen Überwachungsgebieten beibehalten

Die Ozonbelastungen waren in Österreich heute, Dienstag, zwar ganz leicht rückläufig, aber weiterhin praktisch flächendeckend über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Am Dienstag wurden auch in Kärnten erhöhte Werte registriert. Die Informationsstufe von 180 Mikrogramm je Kubikmeter Luft wurde überschritten. Bis Montag war Kärnten das einzige Bundesland ohne Ozon-Warnung gewesen. Der höchste Wert wurde in Kötschach-Mauthen (Bezirk Hermagor) registriert.

Spitzenwerte

Die Spitzenwerte laut Umweltbundesamt (UBA) von Dienstag 14.00 Uhr: 200 Mikrogramm auf der Hochwurzen im Überwachungsgebiet 4 (Pinzgau, Pongau und Steiermark nördlich der Niederen Tauern), 195 Mikrogramm auf dem Schloßberg in Graz (Gebiet 2/Süd- und Ost- Steiermark und südliches Burgenland) und 190 Mikrogramm in Sulzberg Gmeind in Zone 6 (Vorarlberg). 186 Mikrogramm wurden als Maximum im Gebiet 5 (Nordtirol) in Karwendel West ermittelt, 181 Mikrogramm in St. Kolomann in Zone 3 (Oberösterreich und Nördliches Salzburg).

Die restlichen drei Überwachungsgebiete blieben am Dienstag zwar vorerst unter der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft, die Informationsschwelle wurde aber auch dort wegen der anhaltend Ozon-"günstigen" Wetterlage (sonnig-heiß) offiziell beibehalten. (APA)

Service

Ozonwerte, ORF-Teletext Seite 782

Link

Umweltbundesamt

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