Strutz droht mit eigenem FP-Antrag im Herbst

12. August 2003, 14:30
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Kärntner FP-Chef: Parteibeschluss ist "bindend"

Wien - Kärntens FPÖ-Landesparteichef Martin Strutz droht der ÖVP für den Herbst mit einem eigenen FPÖ-Antrag im Parlament für ein Vorziehen der Steuerreform, wenn der Koalitionspartner nicht kompromissbereit sein sollte. "Sollte die ÖVP weiter nicht zustimmen, muss die FPÖ einen eigenständigen Weg gehen und einen eigenen Antrag einbringen. Es kann der FPÖ ja nicht verboten sein, einen eigenen Antrag einzubringen", erklärt Strutz in der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe des "News".

Strutz verweist darauf, dass es einen gemeinsamen Parteibeschluss der FPÖ für ein Vorziehen gibt. "Von dieser Linie kann ohne eine neuerliche Präsidiumssitzung nicht abgewichen werden. Wir haben beschlossen, zu unseren Wurzeln zurückzukehren, sowohl in der Sicherheitspolitik als auch in der Frage der Steuerreform. Dafür haben sich alle neun Landesobmänner ausgesprochen, das ist bindend", sagte Strutz.(APA)

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