Grasser hält Vorziehen für "budgetär nicht leistbar"

12. August 2003, 16:00
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"Inhaltlich nicht sinnvoll" - "Zeitlich nicht machbar"

Wien - Finanzminister Karl-Heinz Grassers spricht sich gegen ein Vorziehen der Steuerreform auf das Jahr 2004 aus: "Die nächste Etappe wird es, so wie es im Regierungsabkommen festgehalten ist, im Jahr 2005 geben", erklärte Grasser in einem in der Nacht auf Dienstag ausgestrahlten Ö3-Interview. "Ein weiteres Vorziehen halte ich weder inhaltlich für sinnvoll, noch halte ich es für budgetär leistbar. Es wäre auch zeitlich nicht einmal machbar."

Die 2005 vorgesehene Reform werde ein Volumen im Rahmen von 2,5 Milliarden Euro haben, sagte der frühere FPÖ-Politiker und präzisierte: "Das heißt: Entlastung ja, das ist uns ganz, ganz wichtig, aber sie muss leistbar sein." (APA)

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