BA-CA-Börsegang kein voller Erfolg

17. August 2003, 21:04
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Greenshoe nicht ausgeübt: HVB konnte nicht alle Aktien platzieren - Börsenotiz in Warschau "so früh wie möglich"

Wien - Die Ausübung der den Konsortialbanken im Rahmen des Börsegangs der HypoVereinsbank (HVB)-Tochter Bank Austria Creditanstalt AG (BA-CA) eingeräumten Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) von 4,954.760 weiteren Aktien wurde auf Grund der derzeitigen Marktsituation nicht durchgeführt, teilte die BA-CA am Montagabend mit. Es befinden sich somit 33.031.740 Aktien bzw. 22,5 Prozent des Aktienkapitals der BA-CA im Besitz von neuen Aktionären. Die gesamten Bruttoerlöse der BA-CA aus dem Börsengang belaufen sich auf rund 960 Mio. Euro.

Auf Wien folgt Warschau

Mit einer Kernkapitalquote von deutlich über sieben Prozent sei die BA-CA hervorragend mit Eigenkapital ausgestattet, das für die weitere Expansion in Zentral- und Osteuropa verwendet werde.

Das geplante Zweit-Listing an der Warschauer Börse soll - vorbehaltlich der rechtlichen Genehmigungen - zum frühest möglichen Zeitpunkt stattfinden, hieß es heute weiter. Die Notierung an der Warschauer Börse sei als Bekräftigung der Osteuropa-Strategie gedacht. Polen sei der wichtigste Markt im zentral- und osteuropäischen Netzwerk der BA-CA. Die BA-CA-Aktie schloss am Montag mit 27,89 Euro um 0,39 Prozent unter dem Wert von Freitag. (APA)

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