Neue Volksopernzeit des milden Übergangs

17. August 2003, 23:39
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Der Saisonauftakt: Moderat kulinarisch

Wien - Mit einem wohl abgestimmten Auftaktprogramm eröffnet Rudolf Berger, der neue Direktor der Wiener Volksoper, die neue Spielzeit im Haus am Währinger Gürtel: Zum festlichen Beginn (1. 9., 19 Uhr) stellen sich neue Ensemblemitglieder musikalisch vor, arrivierte Volksopernsänger bringen Auszüge aus den vier Saisonpremieren (Martha, Boccaccio, Madama Butterfly und Eine Nacht in Venedig) - darunter Angelika Kirchschlager, Bernd Weikl und Johan Botha.

Am 3. 9 eröffnet die Fledermaus in neuer Besetzung die Spielzeit. Unter der Leitung von RSO-Chef Bertrand de Billy gibt Helmuth Lohner den Frosch und Morten Frank Larsen debütiert als Eisenstein.

Der 1960 in Basel geborene und in Innsbruck aufgewachsene Berger folgt mit einem Fünfjahresvertrag auf Dominique Mentha, der die Volksoper vorzeitig verlassen hat. Zu Beginn seiner Karriere war Berger verantwortlicher Abendspielleiter für Oper und Operette am Landestheater Innsbruck, danach ab 1985 Betriebsleiter am Opernhaus Nizza sowie Produktions- und Oberspielleiter beim Festival in Aix-en-Provence. Zuletzt leitete er die Rhein-Oper in Straßburg. (APA) (DER STANDARD, Printausgabe, 12.8.2003)

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