Digitalkameras sind Unterwasser besser als konventionelle

28. August 2003, 10:26
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Bis zu einer Tauchtiefe von zwei Metern gelingen Fotos auch ohne Zusatzbeleuchtung - Unterwassergehäuse vor Benutzung in der Badewanne testen

Wer beim Schnorcheln die faszinierende Unterwasserwelt auf Fotos festhalten will, dem bieten Digitalkameras im Vergleich zu konventionellen einige Vorteile: Wie die Zeitschrift "Color Foto" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, erleichtern die großen Monitore die Motivsuche, Farb- sowie Bildkontrolle und ersparen so komplett falsch belichtete Filme. Zudem ermöglicht eine große Speicherkarte wesentlich mehr Aufnahmen pro Tauchgang als ein 36er-Kleinbildfilm. Leidenschaftliche Schnorchler sollten wenn möglich schon beim Kauf darauf achten, dass die Digitale über einen schnellen Autofokus und eine geringe Auslöseverzögerung verfügt. Denn bei der Jagd auf Rochen oder Barrakuda ist Schnelligkeit gefragt. Ein lichtstarkes Objektiv sorgt für gut belichtete Aufnahmen.

Spezielles Unterwassergehäuse

Um mit der Digitalkamera auf Tauchstation gehen zu können, muss die Kamera mit einem speziellen Unterwassergehäuse geschützt werden. Bei einer Tauchtiefe von nur fünf bis zehn Metern rät "Color Foto" zu flexiblen Hüllen, die bereits ab 30 Euro zu haben sind. Der Vorteil: Die Hüllen passen auch noch nach einem eventuellen Kamerawechsel. Starre Standardgehäuse sind meist für Tauchtiefen bis 30 oder 40 Meter ausgelegt (Kosten: 180 bis 300 Euro). Neue oder lange nicht gebrauchte Unterwassergehäuse sollten auf jeden Fall vor dem Tauchen leer unter Wasser gehalten werden, um undichte Stellen zu entdecken.

Lichteinstrahlung

Um zu guten Bildern zu kommen soll man möglichst um die Mittagszeit mit der Digital-Kamera abzutauchen. Dann ist die Lichteinstrahlung für Unterwasser-Aufnahmen besonders günstig. Allerdings sind nur bis zu einer Tauchtiefe von zwei Metern gute Fotos ohne Zusatzbeleuchtung möglich.

Eine Alternative zur Digitalkamera plus Unterwassergehäuse ist für Einsteiger die Sony Cybershot U DSC-U60, ein bis 1,5 Meter Tauchtiefe wasserdichtes 2-Megapixel-Modell. Zum Tauchen ungeeignet sind dagegen spritzwassergeschützte Kameras. (red)

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