Straßburg: Neunjähriger nach Folterungen durch Familie gestorben

12. August 2003, 10:31
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Der Bub wurde ans Bett gefesselt und geschlagen

Paris - In Straßburg ist ein Neunjähriger offenbar von seiner eigenen Familie zu Tode gefoltert worden. Wie die französische Polizei am Montag mitteilte, wurden der Vater, die Mutter, der Onkel und die Großmutter des Buben festgenommen. Der kleine Nicolas war am Samstag mit Herzstillstand von Notärzten behandelt worden und wenige Minuten später gestorben. Die genaue Todesursache sollte durch eine Autopsie geklärt werden.

Ersten Ermittlungen zufolge war Nicolas in der völlig verdreckten Dreizimmerwohnung der Familie ans Bett gefesselt worden; sein Gesicht und sein Körper waren mit Blutergüssen übersät. Drei Mädchen im Alter von sechs, elf und zwölf Jahren, die mit der Familie und sieben Katzen in der Wohnung im Straßburger Viertel Haute Pierre gelebt hatten, wurden ins Heim gegeben. (APA/AFP)

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