US-Senator Richard Lugar für neue UNO-Resolution

11. August 2003, 19:22
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Um Legitimität und Anreiz zur Beteiligung anderer Länder am Aufbau zu schaffen

Washington - Der Vorsitzende des US-Senatsausschusses für Auswärtige Beziehungen, Richard Lugar, hat sich für eine neue UNO-Resolution zum Irak ausgesprochen. Vor Journalisten in Washington sagte der Politiker, der der konservativen Partei der Republikaner angehört, er halte eine oder mehrere Resolutionen zum Wiederaufbau im Nachkriegs-Irak für notwendig, um einerseits mehr Legitimität, und andererseits zusätzlichen Anreiz zu schaffen, dass weitere Nationen sich am Wiederaufbau im Irak beteiligten. Lugar nannte unter anderem Indien, aber auch Deutschland als Kandidaten.

Frankreich, Russland und Deutschland, die den Krieg der USA und seiner Verbündeten zum Sturz von Präsident Saddam Hussein abgelehnt hatten, haben Bereitschaft erkennen lassen, sich mit Friedenstruppen oder auf andere Weise am Wiederaufbau im Irak zu beteiligen, vorausgesetzt, der UNO fällt dabei eine besondere Rolle zu. Bisher hat die Regierung unter Präsident George W. Bush allerdings die Auffassung vertreten, die vorhandenen UNO-Resolutionen reichten vollkommen dafür aus, dass sich andere Nationen mit am Aufbau im Irak beteiligten. (APA/Reuters)

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    Richard Lugar

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