Indonesien: Jakarta-Anschlag angeblich von Jemaah Islamiyah-Zelle ausgeführt

12. August 2003, 19:34
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Gruppe soll zu weiteren Attentaten bereit gewesen sein

Canberra - Der mutmaßliche Attentäter von Jakarta war einem australischen Zeitungsbericht zufolge vermutlich Teil einer 15-köpfigen Gruppe von zum Selbstmord bereiten Terroristen. Die Einheit namens Laskar Khos sei zu weiteren Anschlägen bereit gewesen, berichtete der "Sydney Morning Herald" am Dienstag unter Berufung auf indonesische Ermittler. Bei dem Selbstmordanschlag auf das Marriott-Hotel in Jakarta waren in der vergangenen Woche elf Personen getötet worden. Als Attentäter identifizierten die Behörden Asmar Latin Sani, einen 28 Jahre alten Mann aus Sumatra.

Die Einheit von Selbstmordattentätern sei innerhalb der Organisation Jemaah Islamiyah entstanden, zitierte die Zeitung einen indonesischen Ermittler. Der Jemaah Islamiyah werden Kontakte zum Terrornetzwerk El Kaida vorgeworfen. Sie wird auch für die Terroranschläge auf der indonesischen Insel Bali im Oktober verantwortlich gemacht, bei denen 202 getötet wurden. (APA/AP)

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