Philippinen: Drei Mitglieder der Jemaah Islamiyah getötet

12. August 2003, 14:23
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Sechs Soldaten bei Gefechten mit Extremistengruppe verletzt

Zamboanga - Bei der Suche nach einem entflohenen Anführer der islamischen Extremistengruppe Jemaah Islamiyah (JI), Fathur Rohman al Ghozi, haben philippinische Soldaten am Sonntag drei seiner mutmaßlichen Beschützer getötet. Bei den Gefechten wurden nach Militärangaben auch sechs Soldaten verletzt. Die Auseinandersetzungen dauerten demnach weiter an. Die Armee setzte bei der Aktion in einer bergigen Region der südphilippinischen Insel Mindanao auch Kampfhubschrauber ein.

Die philippinische Armee macht mit rund eintausend Soldaten Jagd auf Ghozi, der Mitte Juli aus einem philippinischen Gefängnis entflohen war. Er ist eines der ranghöchsten JI-Mitglieder, das jemals gefasst wurde. Im vergangenen Jahr war Ghozi wegen illegalen Sprengstoffbesitzes zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der JI werden Kontakte zum Terrornetzwerk El Kaida von Osama bin Laden nachgesagt. Sie wird auch für die Bombenanschläge von Bali und Jakarta verantwortlich gemacht. (APA)

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    Philippinische Soldaten auf Patrouille

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