Humanitäre Lage in liberianischer Hafenstadt spitzt sich zu

10. August 2003, 11:18
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Bischof von Monrovia: "Menschen haben keine Lebensmittel und Medikamente" - 8.000 Personen suchen in katholischer Mission Zuflucht

Monrovia/Nairobi - Einen Tag vor dem geplanten Machtwechsel in Liberia spitzt sich die humanitäre Lage in der Hafenstadt Buchanan zu. "Die Menschen dort haben keine Lebensmittel und keine Medikamente", sagte der Bischof von Monrovia, Michael Francis Kpakala, am Sonntag dem britischen Sender BBC. Etwa 8000 Menschen hätten sich auf das Gelände der katholischen Mission geflüchtet.

In der Hauptstadt Monrovia bemühen sich unterdessen US-Militärexperten und Vertreter der westafrikanischen Eingreiftruppe ECOMIL weiter um den Abzug der Rebellen aus dem Hafengebiet. Dort lagern dringend benötigte Hilfsgüter. Hilfsorganisationen konnten in den vergangen Tagen erstmals den von Rebellen kontrollierten Stadtteil aufsuchen. Dort sei vor allem die medizinische Versorgung zusammengebrochen, berichteten sie.(APA/dpa)

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