Lagerhallen im Hafen von Monrovia geplündert

10. August 2003, 11:09
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UNO-Mitarbeiter und Friedenssoldaten erhalten seit zwei Monaten erstmals Zugang

Monrovia - UNO-Mitarbeiter und Friedenssoldaten haben am Samstag erstmals seit mehr als zwei Monaten Zugang zum Hafen der liberianischen Hauptstadt Monrovia erhalten. Dort bot sich ihnen ein Bild der Verwüstung: Die wichtigen Lagerhäuser waren geplündert, und im Hafen trieben Leichen. In den Hallen befand sich ein Großteil der rund 10.000 Tonnen an Weizen, Maismehl und anderen Lebensmitteln, die die Welternährungsorganisation in Monrovia gelagert hatte.

Westafrikanische Truppen und US-Vertreter hatten zuvor tagelang mit den Rebellen über einen Zugang für Hilfsorganisationen zum Hafen verhandelt. In Monrovia herrscht drastische Lebensmittelknappheit und es fehlt an medizinischer Versorgung. (APA/AP)

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    Leere Container im Hafen von Monrovia

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