Antarktisches Erdbeben ließ Packeis aufbrechen

9. August 2003, 11:00
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Risse sind Dutzende Kilometer lang - Eis federte jedoch Tsunami-Bildung ab

Buenos Aires - Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,5 auf der Richterskala hat in der Nähe der Süd-Orkney-Inseln eine Flutwelle ausgelöst und bis zu vier Meter dickes Packeis gebrochen. Die Risse und Spalten im Eis rund um die Inselgruppe rund 1.600 Kilometer südöstlich von Feuerland seien Dutzende Kilometer lang, berichtete die argentinische Zeitung "La Nación" am Freitag unter Berufung auf die Streitkräfte.

Ohne die dämpfende Wirkung des Eises hätte sich eine der gefürchteten großen Flutwellen, Tsumanis, bilden können. Bei dem Beben, das sich bereits am Montag ereignete, seien auf der Forschungsstation Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Verletzt worden sei aber niemand. (APA/dpa)

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