Kosovo: Verkauf des Telekombetreibers PTK geplatzt

31. Dezember 2013, 11:50
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Opposition weigerte sich dem Deal zuzustimmen

Der von der kosovarischen Regierung bereits im April beschlossene Verkauf des Telekombetreibers PTK an ein deutsch-amerikanisches Konsortium bestehend aus Axos Capital GmbH und Najafi Companies ist Medienberichten in Prishtina zufolge geplatzt. Die Endfrist für die Unterzeichnung eines Kaufvertrages ist am gestrigen Montag ergebnislos verstrichen.

Parlamentssitzungen boykottiert

Das Konsortium hatte 277 Mio. Euro für den 75-prozentigen Anteil angeboten. Gegner der Privatisierung, allem voran aus Oppositionsreihen, sprachen vom stark unterschätzten Wert des Unternehmens.

Abgeordnete der Opposition haben in den letzten Monaten wiederholt die Parlamentssitzungen boykottiert, um eine parlamentarische Zustimmung für den Deal zu verhindern. Andererseits ist Premier Hashim Thaci Medien zufolge nicht bereit, den von der Regierung beschlossenen Verkauf ohne die Zustimmung des Parlamentes umzusetzen. (APA, 31.12.2013)

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