Wiener SPÖ lässt das Echo-Medienhaus noch loser

30. Dezember 2013, 12:19
53 Postings

Parteinahe Gesellschaft veräußerte Anteile an Investorengruppe

Wien - Die Wiener SPÖ hat ihre Anteile am Echo-Medienhaus veräußert. Die parteinahe AWH Beteiligungsgesellschaft, die 100 Prozent am Verlag hielt, hat die Anteile an eine private Investorengruppe verkauft. Das berichtete eine Sprecherin der Wiener SPÖ. Auskünfte über den Kaufpreis gab es nicht.

Anton Feistl einer der Hauptinvestoren

Die Parteisprecherin bestätigte eine Meldung der Gratiszeitung "Heute", wonach der ehemalige Feibra-Chef Anton Feistl einer der Hauptinvestoren ist. Die neuen Eigentümer werden die Geschäfte in vollem Umfang fortführen, hieß es. Aus dem Echo-Haus kommen unter anderem die Wiener Bezirksblätter oder das VOR-Magazin. Auch die Gratisbuchaktion wird vom Echo-Verlag organisiert.

"Unausweichlicher Schritt"

Laut Wiener SPÖ war die Veräußerung ein "unausweichlicher Schritt". Denn durch die neuen Richtlinien in Sachen Medientransparenz hätten sich die Rahmenbedingungen geändert. Für Medien im Parteienbesitz sei ein fairer Wettbewerb nicht mehr gesichert, betonte die Sprecherin. (APA, 30.12.2013)

Share if you care.