Haus im Innviertel durch "Kugelbombe" schwer beschädigt

30. Dezember 2013, 10:11
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Unbekannter zündete bewilligungspflichtigen Feuerwerkskörper - Keine Verletzten

Schärding - Ein Unbekannter hat in der Nacht auf Montag in Riedau (Bezirk Schärding) vor der Tür eines Mehrparteienhauses eine sogenannte Kugelbombe gezündet. Der Feuerwerkskörper beschädigte die Fassade des Gebäudes schwer, so die Polizei-Pressestelle Oberösterreich. Die neun Personen, die sich zum Zeitpunkt der Explosion im Haus aufhielten, blieben unverletzt.

Die genaue Schadenshöhe war vorerst nicht bekannt, ist aber laut Polizei "erheblich". Die Haustür, eine Tür im ersten Stock sowie die Fassadenvertäfelung wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Vom Täter fehlte jede Spur, die Ermittlungen liefen am Montag noch. Ein Sprengstoffexperte wurde beigezogen. Feuerwerkskörper der Klasse F3, wie der in diesem Fall verwendete, dürfen nur an Personen mit Pyrotechnikausweis und einem behördlichen Bewilligungsbescheid abgegeben werden.

Zwei weitere Fälle

Die Sachbeschädigung ist bereits der dritte schwere Vorfall mit Feuerwerkskörpern in der Vorsilvesterzeit in Oberösterreich: Vergangenen Donnerstag zündete auf einem Spielplatz in Mattighofen (Bezirk Braunau) ein 15-Jähriger einen Silvesterkracher in einer leeren Flasche. Die umherfliegenden Glassplitter verletzten ihn und zwei weitere Jugendliche. Am Freitag wurde in Engerwitzdorf (Bezirk Urfahr-Umgebung) eine Bushaltestelle durch einen Feuerwerkskörper schwer beschädigt. (APA, 30.12.2013)

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