Schlechtes Wetter verzögert Schiffs-Rettung in der Antarktis

30. Dezember 2013, 06:14
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Australischer Eisbrecher kommt nur langsam voran

Sydney - Schneefälle und schlechte Sicht behindern die geplante Rettung von 74 Menschen, die auf einem Schiff in der Antarktis im Eis festsitzen. Der Eisbrecher "Aurora Australis" komme nur langsam voran, teilte die australische Seesicherheitsbehörde (AMSA) am Montag mit. Er war am Mittag (Ortszeit) noch 20 Kilometer entfernt.

Der Eisbrecher sollte das festsitzende Forschungsschiff "MV Akademik Shokalskiy" eigentlich schon zwölf Stunden früher erreichen. "Die Besatzung hat regelmäßigen Kontakt zur "Shokalskiy"", sagte eine Sprecherin der Behörde. "Alle an Bord sind guter Dinge."

Chinesischer Eisbrecher scheiterte

Der Eisbrecher sollte dem Forschungsschiff einen Weg aus dem Eis bahnen. Ob er die inzwischen meterdicke Schicht aber durchbrechen kann, war unklar.

Ein chinesischer Eisbrecher war damit am Freitag gescheitert. Er blieb aber in der Nähe, weil er einen Hubschrauber an Bord hat.

"Wenn die "Aurora" die "Shokalskiy" nicht erreichen kann, sollen die Menschen mit dem Hubschrauber gerettet werden", sagte die AMSA-Sprecherin.

Das Forschungsschiff war am Christtag auf dem Rückweg nach Neuseeland 2.800 Kilometer südlich von Hobart plötzlich vom Eis eingeschlossen worden. (APA, 30.12.2013)

  • Der chinesische Eisbrecher scheiterte. Blick am Sonntag von der "MV Akademik Shokalskiy".
    foto: epa / andrew peacock / footloosefotography / spiritofmawson.com

    Der chinesische Eisbrecher scheiterte. Blick am Sonntag von der "MV Akademik Shokalskiy".

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