Wifo-Chef: Wachstum kommt 2014 nicht zurück

29. Dezember 2013, 14:10
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Eurozone dürfte 2014 um ein Prozent wachsen, mehr als zwei Prozent sind nicht mehr drin

Wien/Linz - Aus der Sicht von Wifo-Chef Karl Aiginger wird die Wirtschaft nicht mehr so schnell wachsen. "Drei Prozent wird es in Zukunft nicht mehr geben, zwei sind schon gut", sagte er der "Presse" (Sonntag). Es müsse auch ein ökologischeres Wachstum mit geringeren Einkommensunterschieden sein. "Dieses Wachstum in Höhe von vor der Krise kommt nicht mehr zurück", ist der Wirtschaftsforscher überzeugt.

2014 werde die Eurozone um ein Prozent zulegen. Wenn es gelinge, Europa krisensicher zu machen, könnten es mittelfristig zwei Prozent werden.

Teuerungssorgen hat Aiginger nicht, sondern das Gegenteil: Eine Inflation "können wir für mindestens fünf Jahre ausschließen. Die Sorge ist eher, dass es zu einer Deflation kommt." In einigen südeuropäischen Ländern sei es schon so weit. (APA, 29.12.2013)

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