Künstler sammelte für Ausstellung Street View-Glitches

Ansichtssache28. Dezember 2013, 17:20
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Google Street View hat bereits weite Teile der Welt erfasst. Autos, die mit Spezialkameras ausgerüstet sind, fahren rund um den Globus und erfassen dabei die Umgebung. So ist es beispielsweise möglich eine Stadt wie New York oder Paris mit dem PC zu erkunden.

Ein Jahr lang Street View verwendet

Der italienische Künstler Emilio Vavarella verwendete die Technologie ein Jahr lang, nicht etwa um die Welt per Web 2.0 zu besichtigen, sondern um auf etwaige Glitches (Fehler) bei Google Street View zu stossen. Dabei ergaben sich so einige Screenshots, die durchaus als moderne Kunst durchgehen könnten. 

Moderne Systeme können ebenso fehlerhaft sein

Vavarel wollte mit dem Projekt aufzeigen, dass der Algorithmus hinter dem modernen Street View-Apparat ebenso fehlerhaft sein kann, wie es der Mensch ist. “Es ist egal, wie sehr versucht wird moderne Systeme fehlerlos zu gestalten, schlussendlich bieten sie nur eine Illusion der totalen Kontrolle“, so der italienische Künstler. (red, derStandard.at, 28.12.2013)

foto: emilio vavarella
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