Pussy Riot will künftig "Stimme der Gefangenen" sein

27. Dezember 2013, 12:58
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Pressekonferenz: "In Russlands Straflagern gibt es Menschen, die sich am Rande des Todes befinden"

Moskau - Die aus der Lagerhaft entlassenen Frauen der russischen Punkband Pussy Riot wollen sich vorerst nicht an Aktionen gegen den Kreml beteiligen. Stattdessen kündigten sie am Freitag in Moskau Aktionen für einen humaneren Strafvollzug an. "In Russlands Straflagern gibt es Menschen, die sich am Rande des Todes befinden", sagte die Aktivistin Maria Aljochina.

Aljochina äußerte sich mit ihrer Mitstreiterin Nadeschda Tolokonnikowa bei einer Pressekonferenz zu ihren Plänen. Die neue Organisation "Sona Prawa" (Rechtszone) wolle eine "Stimme der Gefangenen" sein, sagte Tolokonnikowa. Nach rund 20 Monaten in Straflagern waren die Frauen bei einer Massenamnestie freigekommen. (APA, 27.12.2013)

  • Maria Aljochina (links) und Nadeschda Tolokonnikowa bei einer Pressekonferenz in Moskau.
    foto: epa/yuri kochetkov

    Maria Aljochina (links) und Nadeschda Tolokonnikowa bei einer Pressekonferenz in Moskau.

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