Sechs weitere Greenpeace-Aktivisten verließen Russland

27. Dezember 2013, 10:46
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Verfahren gegen Umweltschützer war eingestellt worden

Moskau - 100 Tage nach ihrer Festnahme sind am Freitag sechs weitere Greenpeace-Aktivisten aus Russland ausgereist. Fünf Briten und ein Kanadier, die nach einer Protestaktion gegen russische Ölbohrungen in der Arktis festgenommen worden waren, verließen das Land am Morgen an Bord eines Flugzeugs vom St. Petersburger Flughafen. Bereits am Donnerstag war der erste der insgesamt 30 Aktivisten ausgereist.

Die Besatzungsmitglieder des Eisbrechers "Arctic Sunrise", unter ihnen 26 Ausländer und vier Russen, waren im September wegen einer Protestaktion gegen die Ölbohrungen des russischen Energiekonzerns Gazprom in der Barentssee festgenommen worden. Sie wurden zunächst wegen Piraterie angeklagt, später wurde dies auf den Vorwurf des Rowdytums abgeschwächt.

Unter internationalem Druck waren sie auf Kaution freigelassen worden, durften jedoch nicht das Land verlassen. Das Verfahren gegen sie wurde schließlich im Zuge einer Amnestie eingestellt. (APA, 27.12.2013)

  • Ein niederländischer Aktivist macht einen Luftsprung. In den Händen hält er seinen Reisepass mit der Ausreisegenehmigung.
    foto: ap/dmitry lovetsky

    Ein niederländischer Aktivist macht einen Luftsprung. In den Händen hält er seinen Reisepass mit der Ausreisegenehmigung.

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