Fernost-Börsen schließen überwiegend im Plus

27. Dezember 2013, 12:19
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Konjunkturdaten in Japan deuten Aufschwung an

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag überwiegend fester geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um minimale 4,50 Zähler oder 0,03 Prozent auf 16.178,94 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong konnte um moderate 63,69 Zähler (plus 0,27 Prozent) auf 23.243,24 Einheiten zulegen. Der Shanghai Composite verteuerte sich um klare 28,15 Punkte oder 1,36 Prozent auf 2.101,25 Punkte.

Uneinheitlich schlossen hingegen die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.149,76 Zählern mit einem Plus von 15,40 Punkten oder 0,49 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor marginale 1,6 Zähler oder 0,03 Prozent auf 5.323,80 Einheiten.

Gut ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA haben für ein positives Börsensentiment gesorgt. Die Reduktion der Anleihenkäufe der US-Notenbank Fed steht kurz bevor und die Märkte haben das bereits gut verarbeitet, hieß es von einem Marktstrategen. Besonders die positiven Signale der US-Konjunktur hatten zur reibungslosen Bewältigung beigetragen, setzte er fort.

Die gestern veröffentlichten Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sind in der vergangenen Woche deutlicher gesunken als von Ökonomen erwartet. Die Anträge fielen zur Vorwoche um 42.000 auf 338.000. Auch die Aufträge langlebiger Güter in den USA zeigten ein freundliches Bild. Im November stiegen die Bestellungen um 3,5 Prozent, während Volkswirte mit einem geringeren Zuwachs von zwei Prozent gerechnet hatten.

In Japan stützten zudem einen wirtschaftlichen Aufschwung andeutende Daten. Der Einkaufsmanagerindex des Markit-Instituts erhöhte sich um 0,1 auf 55,2 Punkte und liegt damit den zehnten Monat in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Die Industrieproduktion legte im November ebenfalls zu. Sie stieg saisonbereinigt um 0,1 Prozent.

Sony-Papiere rutschten um 0,67 Prozent auf 1.785 Yen ab. Der Technologiekonzern hatte zuvor seinen Musik-Dienstleister Gracenote für 170 Millionen US-Dollar an den US-Medienkonzern Tribune verkauft.

Der Yen schwächte sich gegenüber dem US-Dollar erneut ab und tendierten auf einem Fünfjahrestief. Die Abschwächung stützte Anteilsscheine exportorientierter Unternehmen insbesondere. Fuji Photo Film stiegen um 1,31 Prozent auf 2.936 Yen, während Mitsubishi um 1,08 Prozent auf 1.121 Yen zulegten.

Auch in Hongkong profitierten Unternehmen, die Geschäft in den USA machen von der wirtschaftlichen Erholung der Vereinigten Staaten. Die Aktien des Schuhproduzenten Yue Yuen Industrial rückten um ein Prozent auf 25,35 Honkong Dollar vor.

In Singapur verteuerten sich Fraser & Neave um 2,90 Prozent auf 6,38 Singapur Dollar. Der Mischkonzern hatte zuvor eine Kapitalherabsetzung angekündigt bei der über 600 Millionen Dollar an Anteilsinhaber zurückfließen sollen. (APA, 27.12.2013)

 

 

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