5,5 Millionen Euro für "Licht ins Dunkel" gespendet

25. Dezember 2013, 09:20
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Weniger als im Vorjahr - Fischer für mehr Fairness und Anständigkeit in der Politik

Wien - Für die Hilfsaktion von "Licht ins Dunkel" sind am Heiligen Abend bis Mitternacht rund 5,5 Millionen Euro gespendet worden, wie der ORF in einer Aussendung in der Nacht auf Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt 6,8 Millionen Euro gewesen. Die Gäste in der "Licht-ins-Dunkel"-Weihnachtssendung beschäftigten sich mit der Lage der Armen ebenso wie mit der Politikverdrossenheit.

Für Kardinal Christoph Schönborn ist Solidarität das Stichwort für die nächsten Jahre. Vor allem bei den schwächeren Einkommensverhältnissen müsse etwas getan werden. Sozialer Friede sei nur dann möglich, wenn der Wohlstand halbwegs gerecht verteilt werde.

Fischer für Fairness

Schirmherr Bundespräsident Heinz Fischer brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass sich die Politik um Fairness und Anständigkeit bemühe. Der eingetretene Vertrauensverlust in die Politik sei auch mit dem Wahlkampf zu erklären. Wenn man die Leistungen des anderen herabwürdige, dann bleibe das nicht ohne Wirkung.

Unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 24 12 2013 sowie im Internet unter lichtinsdunkel@ORF.at kann auch nach dem 24. Dezember noch weiter für "Licht ins Dunkel" gespendet werden. (APA, 25.12.2013)

  • Schirmherr Bundespräsident Heinz Fischer will mehr Fairness und Anständigkeit in der Politik.
    foto: apa/bundesheer/peter lechner

    Schirmherr Bundespräsident Heinz Fischer will mehr Fairness und Anständigkeit in der Politik.

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