Ein Schwerverletzter nach Gasexplosion in Leogang

24. Dezember 2013, 11:01
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53-jähriger Bewohner wollte Heizstrahler im Wintergarten aktivieren - Gasgemisch ausgetreten - Schwere Verbrennungen am Oberkörper - Gebäude nicht beschädigt

Leogang - Bei einer Gasexplosion im Wintergarten eines Einfamilienhauses in Leogang im Salzburger Pinzgau ist heute, Dienstag, Vormittag ein 53-jähriger Bewohner schwer verletzt worden. Die Ursache der Detonation war vorerst nicht bekannt.

Der Mann habe einen Heizstrahler, an dem eine Gasflasche angeschlossen war, aktivieren wollen, sagte Polizei-Sprecherin Eva Wenzl zur APA. Der Heizkörper ließ sich offenbar nicht in Gang bringen. Laut Polizei war aus dem aufgedrehten Gashahn das Gasgemisch ausgetreten. Beim neuerlichen Versuch seitens des Bewohners, den Strahler zu entzünden, kam es dann zu dem Unfall.

Die Explosion ereignete um 9.15 Uhr im Wintergarten, der sich in einem kleinen Abstand zum Wohnhaus befindet. Der 53-jährige Pinzgauer erlitt schwere Verbrennungen am Oberkörper, an den Armen und im Gesicht. Es gelang ihm noch, seine Ehefrau anzurufen, die gerade Einkäufe erledigte. Sie eilte nach Hause und alarmierte die Polizei, die wiederum die Rettungskräfte verständigte.

"Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber Martin 6 in eine Spezialklinik nach München geflogen", sagte die Polizei-Sprecherin. "Er ist nicht in Lebensgefahr."

Die Feuerwehr Leogang eilte mit 30 Mitgliedern zu dem Einfamilienhaus. "Es ist kein Schaden am Gebäude entstanden", erklärte Ortsfeuerwehrkommandant Anton Pfeffer. "Die Gastflasche war leer, es ist das ganze Gas ausgetreten. Wir haben den Raum dann belüftet." Die Unfallursache wird nun von Brandermittlern erhoben. (APA, 24.12.2013)

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