Quotenmann des Jahres: Franziskus

23. Dezember 2013, 18:10
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Zu Weihnachten praktisch eine Frohbotschaft– jedenfalls für den Vatikan: Die Sondersendung zum neuen Papst hatte 2013 die meisten Zuschauer im österreichischen Fernsehen. Nicht ganz so froh die Quotenbilanz für den ORF: Sein Jahresmarktanteil dürfte heuer kaum die 34 Prozent schaffen – nach 36,1 und 36,4 in den Jahren zuvor.

Wien – Der ORF-Chef stimmte seine Aufsichtsräte schon auf magere Aussichten ein: Noch bevor der ORF ohne Gebührenabgeltung 30 Millionen kürzen muss und mehr als 30 für Sportevents braucht, sackt der Marktanteil wieder einmal merklich ab

34 Prozent prognostizierte Alexander Wrabetz für das Gesamtjahr, da hielt der ORF bei 33,9 bis Ende November. Dort dürfte der Endwert liegen. Bis Weihnachten kam ORF 1 auf 12,4 Prozent beim Publikum ab zwölf Jahren, ORF 2 auf 21,5.

2014 hofft Wrabetz auf starke Quoten im Februar, Juni und Juli – die sind dem ORF rund 30 Millionen wert für Olympische Spiele und Fußball-WM. Ab 2015 gibt er einige Millionen für die Champions League.

ATV, Puls 4 mit Fußball-Höhepunkt

Die brachte 2013 Puls 4 Top-Quoten. Meistgesehene Sendung der österreichischen ProSiebenSat.1-Tochter: 860.000 in der zweiten Halbzeit bei Bayern München gegen FC Barcelona am 23. April. Puls 4 steigerte seinen Jahresmarktanteil von 3,1 2012 auf nun 3,5 Prozent.

ATV hielt sich bei 3,4 Prozent. Stärkste Sendung: die WM-Qualifikation Österreich gegen Schweden mit 929.000 in der zweiten Halbzeit. (red, DER STANDARD, 24./25./26.12.2013)

  • Die meisten Zuschauer 2013: fast 1,8 Millionen bei Papst-Spezial, 13. März im ORF.
    foto: apa

    Die meisten Zuschauer 2013: fast 1,8 Millionen bei Papst-Spezial, 13. März im ORF.

  • Die meist gesehenen Sendungen 2013. 
 
    foto: der standard

    Die meist gesehenen Sendungen 2013.

     

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