Westbahn will nicht unmittelbar auf ÖBB-Google-Deal reagieren

23. Dezember 2013, 14:59
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Open Data eine Option für das Unternehmen

Die Westbahn gibt sich angesichts des letztwöchigen Deals zwischen ÖBB und Google gelassen. Thomas Posch, Sprecher der Westbahn, sieht keinen Grund, unmittelbar auf die Weitergabe von ÖBB-Verkehrsdaten an Google  zu reagieren. Viel wichtiger sei, dass die ÖBB-eigene Scotty-App mittlerweile auch die Verkehrsdaten der Westbahn enthält.

Gespräche laufen

 Momentan liefen mit unterschiedlichen Partnern, darunter auch Google, Gespräche über die Verkehrsdaten der Westbahn.  Auch Open Data sei eine Option, wenngleich Posch den Nutzen von Open Data vor allem bei großen Datenmengen sieht. Die Westbahn befahre hingegen nur eine Strecke, weshalb deren Daten sich auch manuell eingeben ließen, so Posch. Open Data sei hingegen sinnvoll bei einem verzweigten, großen Streckennetz. Als implizite Kritik am Konkurrenten ÖBB und dessen Google-Exklusivdeal will er dies aber nicht verstanden wissen.(red, 23.12. 2013)

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