"Buddy": Ein Engel zur Strafe

23. Dezember 2013, 17:07
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Der deutsche Comedian Michael Bully Herbig versucht sich mit "Buddy" als Darsteller und Regisseur nach etlichen Filmparodien nun an einem Originalstoff

Der missratene Sohn eines Hamburger Limonadenherstellers wird Opfer einer schlimmen Heimsuchung in Gestalt eines treuherzig dreinschauenden Mannes, der behauptet, sein Schutzengel zu sein. Der Mann ist fortan überall mit dabei, Widerstand ist zwecklos. Zumal es sich um den deutschen Comedian Michael Bully Herbig handelt, der sich als Darsteller und Regisseur nach etlichen Filmparodien nun an einem Originalstoff versucht. Aber auch Buddy kommt in keiner Hinsicht übers ewige Referenzsystem TV-Unterhaltung, Eurokommerz-Film und Schlager hinaus. Die Figuren sind Pappkameraden, der (Wort-)Witz ist platt und brachial wie die Inszenierung. Kann man auslassen.

Außerdem starten: Tilda Swinton und Tom Hiddleston als wunderbar elegische Vampire in Jim Jarmuschs Only Lovers Left Alive und die starbesetzte, aber eher langatmige Verfilmung des Historienromans Der Medicus / The Physician. Weiters: das deutsch-deutsche Drama Zwei Leben mit Juliane Köhler und Liv Ullmann und die Venezianische Freundschaft / Io sono li zwischen zwei Zuwanderern (Regie: Andrea Segre) sowie die Naturdoku African Safari. (irr, DER STANDARD, 24./25./26.12.2013)

  • Eddie (Alexander Fehling, li.) möchte Schutzengel Buddy (Michael Bully Herbig) loswerden.
    foto: warner

    Eddie (Alexander Fehling, li.) möchte Schutzengel Buddy (Michael Bully Herbig) loswerden.

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