Spotify erhöht Druck auf Radios

22. Dezember 2013, 14:25
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Spotiamp soll Ersatz für den eingestellen Mediaplayer Winamp liefern

Radio-Betreibern ist Spotify mit seinen mehr als 24 Millionen aktiven Nutzern in 55 Ländern ein Dorn im Auge. Sie fürchten nicht nur um die Reichweiten ihrer Sender in der analogen und digitalen Welt, sondern auch um ihre Einnahmen. Denn Spotify hat es mit seinen teilweise werbefinanzierten Angeboten ebenfalls auf die Marketingetats der Unternehmen abgesehen.  

Mobil

Mitte Dezember erhöhte Spotify den Druck - der WebStandard berichtete.  Der Streaming-Dienst lässt seine Nutzer künftig auch auf mobilen Geräten gratis Musik hören - allerdings mit eingeschränkten Auswahl-Möglichkeiten. So kann man auf Smartphones Musik einzelner Künstler in zufälliger Reihenfolge hören sowie seine eigenen Abspiel-Listen erstellen. Von Tablets und PCs aus können Nutzer zusätzlich jeden beliebigen Song abspielen.

Verbesserte Sound-Qualität oder Downloads von Musik bleiben aber zahlenden Kunden vorbehalten. Bisher gab es kein Gratis-Angebot für mobile Geräte.

Sechs Millionen zahlende Abonnenten

Spotify hat nach letzten verfügbaren Angaben rund sechs Millionen zahlende Abonnenten. Das schwedische Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von Musik-Streaming, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden. Für einige Künstler ist der Dienst eine beliebte Zielscheibe für die Kritik, die Einnahmen aus solchen Angeboten seien zu niedrig. (red/APA, 22.12. 2013)

  • Am Samstag wurde der legendäre Mediaplayer Winamp endgültig eingestellt. Möglichen Ersatz liefert nun das Programm Spotiamp. Ein Player im Winamp-Look, der auf Spotify-Konten zugreift.
    foto: webstandard

    Am Samstag wurde der legendäre Mediaplayer Winamp endgültig eingestellt. Möglichen Ersatz liefert nun das Programm Spotiamp. Ein Player im Winamp-Look, der auf Spotify-Konten zugreift.

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