Rudolph, berühmtestes Rentier aller Zeiten

Kolumne19. Dezember 2013, 17:06
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Rudolph ist das Leittier und die "Nebelleuchte". Hinter ihm fliegen Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen

Diese Geschichte kennt fast jedes Kind: Ein gemütlicher älterer Herr mit Zipfelmütze, weißem Rauschebart, schwarzen Stiefeln, roten Backen und ebensolchem Gewand kraxelt in der Heiligen Nacht über das Dach und dann durch den Kamin in die Häuser, um dort die bestellten Geschenke abzuliefern.

Über dem Dach, schwebend und vor einen eleganten weißen Schlitten gespannt, warten seine Rentiere. Anführer dieser Truppe ist Rudolph, das wohl berühmteste Rentier aller Zeiten und Welten.

Seit 1939 ein Star

Rudolphs Schwäche, das schnelle Rotwerden (Glühen) seiner Nase, wenn er sich freut, sich aufregt, sich ärgert oder wenn ihm etwas hochnotpeinlich ist, macht sich der Weihnachtsmann seit 1939 zunutze und Rudi zum Star: Aus sicherer Quelle ist bekannt, dass seit diesem Jahr Rudolph offiziell als Leittier und "Nebelleuchte" engagiert ist. Er läuft vor dem Schlitten her und kann so dem Gabenbringer aus dem hohen Norden sicher den Weg durch Nacht und Nebel weisen.

Dahinter eingespannt, fliegen ebenfalls keine Unbekannten: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen. Die Tiere tänzeln, wenn sie auf Santa warten, nervös hin und her, sind doch pro Sekunde 823 Besuche abzuarbeiten. Da braucht es mehr als nur gutes Futter.

Darum werden die Tierchen vor ihrem einzigen Arbeitstag im Jahr auch mit verzaubertem Hafer und magischem Korn getunt. Das lässt sie hoch in die Luft springen und Vollgas geben, immerhin legen sie ja unglaubliche 1040 ­Kilometer pro Sekunde zurück. Ho! Ho! Ho! (Jutta Kroisleitner, DERSTANDARD, 20.12.2013)

  • Rudolph, Rentier
    phantombild: fotolia

    Rudolph, Rentier

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