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Bildung als Zukunftshoffnung für Haitis Kinder

13. Jänner 2014, 00:00

Neubau von zwei SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, Wiederaufbau von vier zerstörten staatlichen Schulen, Bildungsprogramme für Lehrer und Eltern als nachhaltiger Beitrag von SOS-Kinderdorf.

Bereits vor dem verheerenden Beben war das Schul- und Bildungssystem für den Großteil der mehr als 10 Millionen Menschen auf Haiti völlig unzureichend. Nur ein sehr kleiner Teil hatte Zugang zu einigen wenigen teuren Privatschulen. Der großen Mehrheit stand ein schlecht ausgestattetes staatliches System zur Verfügung. Und diese Bildungsmisere hat sich durch die Katastrophe dramatisch verschärft - rund 80 Prozent der Schulen in Port-au-Prince wurden durch das Erdbeben beschädigt oder zerstört.

SOS-Hermann-Gmeiner-Schule für 490 Schüler

Das stabil gebaute SOS-Kinderdorf hat das Beben vor vier Jahren fast unbeschadet überstanden. Viele Kinder wurden zusätzlich aufgenommen, auch die angeschlossene SOS-Hermann-Gmeiner-Schule öffnete ihre Türen für zusätzliche 490 Schüler, deren Schulen zerstört worden waren. Die ersten Stunden für sie wurden teilweise noch in Zelten gehalten, inzwischen werden durch 14 weitere Klassenräume in der Schule insgesamt 1.330 Schüler unterrichtet.

2013 hat SOS-Kinderdorf zwei neue SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen in Santo und Les Cayes eröffnet und vier durch das Beben stark beschädigte Gemeindeschulen renoviert bzw. wieder aufgebaut. Schulgebäude alleine machen aber noch keinen guten Unterricht aus. Deshalb hat SOS-Kinderdorf in Kooperation mit der Universität von Quisqueya und der staatlichen Unterrichtsbehörde haitianische LehrerInnen geschult und weitergebildet.

Als jüngstes Bildungsprojekt von SOS-Kinderdorf auf Haiti wurde pünktlich zum Schulbeginn Ende Oktober 2013 die neue SOS-Schule in Les Cayes eröffnet. 420 Schülerinnen und Schüler haben damit Zugang zu einer fundierten schulischen Ausbildung, darunter auch die 140 Kinder aus dem neuen SOS-Kinderdorf in Les Cayes, das – wenn alles nach Plan läuft - Mitte 2014 als drittes SOS-Kinderdorf Haitis eröffnet wird. 

"Wer als Kind keine Schule besuchen kann, wird als Erwachsener keine gerechten Chancen haben."

Dieser Leitsatz stand schon in den ersten "Grundsätzen" des SOS-Kinderdorf-Gründers Hermann Gmeiner zu lesen. Was für alle über 500 SOS-Kinderdörfer weltweit zutrifft, hat genauso für die "SOS-Villages" in Haiti Geltung. Und damit sich viele Kinder auch außerhalb der "Dörfer" eine gute Chance erarbeiten können, sind die Tore der künftig vier SOS-Kinderdörfer in Haiti denjenigen weit geöffnet, die für ihr junges Leben ebenfalls Gerechtigkeit und das Recht auf Bildung erfahren müssen.


Schul- und Bildungsprogramme weltweit (Jahresbericht SOS-Kinderdorf International 2012):

  • 222 Kindergärten für 22.400 Kinder
  • 182 SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen für 108.000 Kinder/Jugendliche
  • 54 Berufsausbildungszentren für 14.700 Jugendliche/junge Erwachsene
  • 624 Sozialzentren für 89.500 junge Menschen und Erwachsene
    auch hier ist Bildung ein wesentlicher Teil der Programme

Mehr Informationen unter:
www.sos-kinderdorf.at/nachhaltig-helfen

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    foto: lubin edson
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