Interessante Apps 2013: Eine Auswahl der Redaktion

Ansichtssache25. Dezember 2013, 17:33
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Neben den Top-Listen von Apple, Google und anderen Tech-Riesen, hat sich auch der WebStandard überlegt, welche Apps dieses Jahr besonders gut waren und aufgefallen sind. Die Wahl der Redaktion ist dabei nicht als Chartliste anzusehen, sondern als gleichwertige Auswahl zu verstehen.

foto: plex

Plex

Die Medien-App Plex ist für den Desktop und zahlreiche mobile Geräte verfügbar. Mit der Anwendung können im Premium-Modus sogar aktuelle Geräte wie Chromecast verbunden werden. Die App organisiert Medieninhalte, unabhängig von ihrem Speicherort. Videos, Musik oder Fotos können so von Smartphones, Tablets oder Desktop-Rechnern abgespielt werden – die Dateien werden on-the-fly konvertiert. Im Offline-Modus können ausgewählte Inhalte ebenfalls verfügbar gemacht werden. Videos von Vimeo oder YouTube können in eine Warteschlange geschoben werden, um diese zu einem späteren Zeitpunkt auf einem späteren Gerät weiterzuschauen. PlexPass, die Premium-Variante des Dienstes, kostet monatlich 3,99 Dollar, jährlich 29,99 Dollar oder lebenslang 74,99 Dollar. Die Smartphone-Apps kosten für Android 3,67 Euro,  4,49 Euro für iOS und sind für Windows-Phone-Nutzer kostenlos. Von den Cloud-Diensten werden beispielsweise Dropbox, Box und Google Drive unterstützt.

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foto: bitstrips/iwona wisniewska

Bitstrips

Die kostenlose App, die zu Jahresende einen regelrechten Hype erlebt hat, ist für iOS, Android und Kindle Fire verfügbar. Mit der App können Nutzer eine Comicfigur von sich selbst erzeugen und in vorgefertigte Bilder einbauen. Wer sich mit Facebook verbindet, kann auch Freunde, die bereits eine Figur haben, in ihre Comics einbauen und die Bilder dann im sozialen Netzwerk teilen. Zwar sind einige Facebook-User bereits etwas müde von dem Bitstrips-Stream, der mittlerweile etwas überstrapaziert wird, die App lässt sich auf Facebook allerdings recht einfach ausblenden.

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screenshot: oggl

Oggl

Die Gründer der App Hipstamatic haben eine weitere Foto-Anwendung für iOS gelauncht. Oggl kann im Gegensatz zu seinem Vorgänger Filter auch im Nachhinein ändern und hat zudem Einstellungen für verschiedene Situationen parat – beispielsweise Essen, Landschaft oder Nachtaufnahmen. Seine eigenen Fotos kann man mit der Öffentlichkeit teilen und Fotos anderer zu seinen Favoriten hinzufügen. Die Bilder können im Nachhinein bearbeitet werden, eine Auswahl ist nicht bindend. Bereits gekaufte Hipstamatic-Filter können in Oggl importiert werden. Die App ist für iOS als auch Windows Phone verfügbar. Die Anwendung ist kostenlos, einzelne Elemente in der App sind aber kostenpflichtig.

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foto: toxfox

ToxFox

Als Einkaufshilfe bei Kosmetika hat sich die App ToxFox bewährt. Die Anwendung kann Barcodes einscannen und zeigt dem Nutzer an, ob sich in dem Produkt hormonell wirksame Chemikalien befinden. Viele dieser Stoffe sind in der EU noch nicht verboten, wurden aber in einigen Studien bereits als hormonell wirksam bezeichnet. Einige davon sollen sogar Brust- und Hodenkrebswachstum fördern. Die Mengen seien zwar nicht krankmachend, bei der Kombination mehrere Kosmetika kann sich aber einiges ansammeln. Besonders gut ist, dass die App mit dem Ampelfarbensystem arbeitet und somit gleich einen Überblick gibt, ob das Produkt bedenkenlos verwendet werden kann oder nicht. Wer keinen Barcode zur Stelle hat und sich über ein Produkt informieren möchte, kann es auch einfach suchen. Das Produktportfolio wird erweitert und lebt unter anderem durch die Eingabe von Inhaltsstoffen durch die Nutzer selbst. Kostenlos für iOS, aber auch als mobile Version für andere Smartphones verfügbar.

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foto: nextstop

nextstop Wien

Diese Anwendung für Nutzer der Wiener Linien ist eine willkommene Alternative zur offiziellen Fahrplanauskunft Qando. Es ist eine der ersten Anwendungen, die mit den erst kürzlich veröffentlichten Fahrplandaten der Wiener Linien arbeitet. Die App gibt es für iOS, Android und BlackBerry kostenlos. Unter anderem zeigt sie an, welche Haltestellen sich in der Nähe befinden und wie lange man auf den nächsten Bus oder die nächste Bim warten muss. Auch Routen können durch die Eingabe eines Start- und Zielortes berechnet werden und zeigen an, wie man am besten und zeitsparendsten fährt. Die App gibt es übrigens auch für andere Städte und Bundesländer.

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foto: toca boca

Toca Mini

Eine der besten Kinder-Apps des Jahres ist die App Toca Mini vom Entwicklerteam Toca Boca. Bereits zuvor haben die Programmierer einige Kinder-Apps erfolgreich in den AppStore gebracht, mit Toca Mini sollte das fortgesetzt werden. Die App gibt es vorerst nur für iOS, aber erfahrungsgemäß bringt das Team seine Apps auch für Android raus, etwas Geduld ist gefragt. Für das Kindle Fire ist die Anwendung jedenfalls bereits verfügbar. Für 2,69 Euro können Kinder in der App ein Monster zusammenbauen und ihrer Fantasie dabei freien Lauf lassen. Einzelne Elemente wie Augen, Nase, Mund, Haare können einzeln ausgewählt werden. Die Körper können gestreift sein oder einfärbig angemalt werden. Zum Schluss kann auch noch ein Hintergrund ausgewählt werden. Eine sehr nette Beschäftigung für Kinder aller Altersklassen, wobei jüngere Kinder davon natürlich länger begeistert sind.

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foto: subway surfers

Subway Surfers

Für die drei größten mobilen Betriebssysteme Android, iOS und Windows Phone hat sich das Spiel "Subway Surfers" als regelrechter Hit herauskristallisiert. Ähnlich wie Temple Run läuft man geradeaus und muss Hindernissen aus dem Weg gehen und Objekte sammeln. Witzig ist das Spiel vor allem, weil sich das Szenario alle paar Wochen ändert und jedes Mal in einer anderen Stadt spielt. Auch Saison-Welten zu Weihnachten oder Ostern werden mittels App-Update bereitgestellt. Der einzige Nachteil: Wie auch bei Temple Run gibt es innerhalb der App Münzen zu kaufen, die einem das Spiel vereinfachen. Aber auch ohne Geld auszugeben kann das Game als Langeweile-Killer herangezogen werden: Das Brechen von Rekorden von Freunden inklusive.

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foto: mailbox

Mailbox

Von der "Mailbox"-App haben sich Nutzer einiges erwartet. Es sollte die Verwaltung von E-Mails vereinfachen und Nutzern eine leere Mailbox zum Kinderspiel machen. Schon vorab  haben große Tech-Medien die Anwendung in den höchsten Tönen gelobt. Als es dann mit dem Launch endlich soweit war, musste man Geduld beweisen: Für den Zugang wurde man in eine unendlich erscheinende Warteschlange gesetzt. Manche User mussten wochenlang auf einen Account warten, mittlerweile kann man sich auch so anmelden. Das Prinzip der App: E-Mails können für später, morgen, übermorgen oder ein beliebiges Datum verschoben werden und tauchen erst dann wieder auf. So kann eine Liste an E-Mails bearbeitet werden, für die man im Moment keine Zeit hat. Mit einem schönen Interface und modernem Worflow überzeugt das Werkzeug. Leider ist Mailbox im Moment nur für iOS verfügbar und nur mit einem Gmail oder Yahoo Mail und iCloud Account nutzbar.

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foto: google

Google Keep

"Android only" heißt es im Moment für Google Keep. Die mobile Anwendung bringt Googles simplen, aber nützlichen Notizblock auf Android-Geräte. Natürlich synchronisiert die App mit der Browser-Anwendung. Auf beiden Geräten können Notizen auch offline gespeichert werden, um bei einer späteren Datenverbindung in die Cloud übertragen zu werden. Neben simplen Notizzetteln können auch Fotos und Sprachnotizen angelegt werden. Mittels Widgets kann ein einfacher Zugriff auf den Android-Geräten ermöglicht werden. Eine im Alltag nützliche und brauchbare App.

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foto: google play

Devil's Attorney

Für Android sowie iOS ist das Spiel "Devil's Attorney" zu haben. Für 1,99 Euro liefert das Runden-Strategiegame 58 Verhandlungen, die es zu gewinnen gilt. In dem Spiel geht es um einen Strafverteidiger namens Max McMann, der seine skurillen Mandanten befreien muss und Geld verdient, um seine Wohnung auszustatten und sein Ego anzukurbeln. Die Hintergrundgeschichte ist witzig umgesetzt und die Vertonung als auch der Ablauf nett gestaltet. Die 1,99 Euro – wenn in Aktion – sind bei dem Spiel gut angelegt.

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