Panorama-Jahresrückblick: Mahü, Pistorius und ein Royal Baby

Ansichtssache23. Dezember 2013, 05:30
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Wir blicken zurück auf das Jahr 2013: Das zweite Jahrhunderthochwasser, ein Wilderer als Amokläufer und mehrere Erdbeben im Raum Wien

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foto: epa/str

Am Valentinstag, dem 14. Februar 2013, fielen Schüsse im Haus des beinamputierten Sprintstars Oscar Pistorius in Südafrika. Der 26-jährige Behindertensportler erschoss seine Freundin, das Model Reeva Steenkamp, mit vier Schüssen durch die Badezimmertür. Das gesteht er später der Polizei.

Es habe sich laut Pistorius allerdings um ein Versehen gehandelt, er habe seine Freundin für einen Einbrecher gehalten. Die Verteidigung plädierte deshalb auf Totschlag, die Staatsanwaltschaft spricht von Vorsatz, da Pistorius seine Protesen angehabt hätte. Am 22. Februar kam der 26-Jährige auf Kaution frei. Es bestehe laut Richter keine Fluchtgefahr. Am 3. März 2014 wird der Mordprozess gegen Pistorius in Südafrika starten. Zusätzlich wird er wegen zwei Waffendelikten angeklagt werden. Vor dem Gewalttod seiner Freundin habe Pistorius in einem Restaurant in Johannesburg und aus einem Auto heraus Schüsse abgefeuert.

Der beinamputierte Profisportler wurde mit Sprints auf High-Tech-Unterschenkelprothesen zum Star. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London schrieb er Geschichte, als er als erster unterschenkelamputierter Athlet gegen nicht-behinderte Sportler antreten durfte. Seit Steenkamps Tod nahm Pistorius nicht mehr an Wettkämpfen teil.

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