Raiffeisen-IT läuft gut, Chef soll Eskortservice nahestehen

14. Dezember 2013, 09:21
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Für hochgezogene Augenbrauen hat bei der Raiffeisen Informatik zuletzt der Abbau von 61 Jobs gesorgt

Der von Beratern begleitete Umbau der Raiffeisen Informatik (R-IT) geht in die letzte Phase. Das Unternehmen, das den Raiffeisensektor sowie externe Kunden betreut, wurde Anfang des Jahres genau analysiert, seit dem Frühjahr laufen die Projekte. Die R-IT will sich internationaler aufstellen, ihre Produkte standardisieren und strategische Partnerschaften eingehen; das geht aus Unterlagen des Unternehmens hervor.

Die Zahlen der Gruppe, die zuletzt 850 Mitarbeiter beschäftigte, liegen großteils über den Erwartungen. So wird der Umsatz heuer bei 1,64 Mrd. Euro landen; geplant waren 1,56 Mrd. Euro. Das Ebit (Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit) war mit 22 Mio. Euro eingeplant; tatsächlich wird es gemäß Rechnung von November bei 27,5 Mio. Euro.

Abbau von 61 Jobs

Für hochgezogene Augenbrauen hat bei der R-IT zuletzt der Abbau von 61 Jobs gesorgt. Die Leute wurden, wie berichtet, vom Schreibtisch weg gekündigt und sofort aus dem Haus begleitet.

Stichwort Begleitung: Jenem Geschäftsführer, der privat mit 49,5 Prozent an einer Handelsgesellschaft für Erotikprodukte beteiligt ist, soll nahegelegt worden sein, seine Beteiligung einem Treuhänder zu übergeben. Über eine Sub-Gesellschaft bzw. deren Partner kann man, laut Homepage seiner Gesellschaft, auch Begleitservices buchen. Im Angebot ist etwa "Odetta, eine bildhübsche Dame aus Moskau". (Renate Graber, DER STANDARD, 14.12.2013)

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