PlayStation 4 gelingt erfolgreichster Konsolenstart aller Zeiten

13. Dezember 2013, 10:03
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Xbox One war im November die schnellst verkaufte Konsole in den USA

Sony konnte zum Marktstart der PlayStation 4 am 15. November in den USA und am 29. November in Europa mehr Konsolen verkaufen, als jeder andere Hersteller zuvor. 2,1 Millionen Geräte gingen bis 30. November über die Ladentische. Nintendo gelang es 2006 zum Marktstart der Wii im November 1,6 Millionen Geräte abzusetzen, berichtet Marktforscher DFC Intelligence. Microsofts Xbox One verzeichnete ebenfalls ein historisches Konsolendebüt: In den neun Tagen vom 22. November bis zum 30. November verkaufte sich die Konsole in den USA schneller als jede andere Konsole zuvor. 909,132 Xbox Ones gingen den von Marktforscher NPD bestätigten Zahlen zufolge in diesem kurzen Zeitraum über die Ladentische. Insgesamt konnte Microsoft bis zum 10. Dezember bisher rund 2 Millionen neue Xbox Ones an die Konsumenten bringen.

Ausgebremstes Rennen

NPD zufolge war im November in den USA die PS4 die bestverkaufte neue Konsole und konnte auch am meisten Spiele absetzen. In Nordamerika (USA und Kanada) gingen innerhalb der ersten 24 Stunden eine Million Geräte über die Ladentheke.

Während sowohl Sony als auch Microsoft aus den Verkaufszahlen ihre jeweiligen Vorteile herauslesen, fällt der direkte Vergleich am Anfang dieser Generation noch schwer. Einerseits, weil beide Konsolen nach dem Marktstart ausverkauft oder noch immer in nicht sehr großen Stückzahlen verfügbar sind. Die PS4 war in den USA nach dem 15. November so gut wie nicht zu haben. Und andererseits kommunizieren die Konzerne ihre Gesamtverkäufe an unterschiedlichen Stichdaten und basierend auf verschiedenen Märkten. Die PS4 ist weltweit in 30 Ländern im Handel, die Xbox One in 13 Ländern. Nachdem aber offenbar beide Hersteller Probleme haben, ausreichend Ware auszuliefern, ist es fraglich, ob die unterschiedliche Aufstellung derzeit gravierende Auswirkungen auf das Gesamtergebnis haben.

Einschätzung

Wie die Verhältnisse aktuell weltweit sind, weisen am ehesten noch die Maktforscher von VGChartz aus. Der Plattform zufolge, die ihre Zahlen durch Hochrechnung basierend auf Handelsinformationen erhalten, wurden bis zum 7. Dezember 1,9 Millionen Xbox Ones und 2,4 Millionen PS4s abgesetzt. Beide Konsolen sind bislang nicht im drittgrößten Videospielmarkt Japan erhältlich.

Während die PS4 in den USA nur knapp vor der Xbox One zu sein scheint, zeigen die Zahlen in Europa einen deutlicheren Unterschied. VGChartz nach konnte sich die PS4 innerhalb der ersten 48 Stunden 673.000 Mal verkaufen, die Xbox One rund 332.000 Mal. Die nächsten offiziellen Zahlen von Sony und Microsoft dürften dann erst nach dem Weihnachtsgeschäft eintreffen. Aber offenbar sind beide Hersteller erfolgreich in die neue Konsolengeneration gestartet. Welche Plattform tatsächlich populärer ist, wird sich allerdings wohl erst zeigen, wenn die Lieferengpässe der ersten Wochen überwunden wurden. (zw, derStandard.at, 13.12.2013)

  • Bild: PlayStation-Chef Andrew House überreicht einem der ersten Käufer (li.) eine PS4.
    foto: epa/ian langsdon

    Bild: PlayStation-Chef Andrew House überreicht einem der ersten Käufer (li.) eine PS4.

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