Erhard Stackl ist neuer Chefredakteur der Zeitschrift "Das Jüdische Echo"

12. Dezember 2013, 11:02
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STANDARD-Autor folgt Marta S. Halpert nach

Wien - Erhard Stackl ist neuer Chefredakteur der Zeitschrift "Das Jüdische Echo - Europäisches Forum für Kultur und Politik". Er folgt Marta S. Halpert nach, die die Chefredaktion vor kurzem zurückgelegt hat, derStandard.at/Etat berichtete.

"Mit Erhard Stackl übernimmt ein besonders renommierter und erfahrener Journalist die redaktionelle Verantwortung beim Jüdischen Echo. Der oftmalig Ausgezeichnete genießt in Österreich und international einen hervorragenden Ruf und wird seine exzellenten Kontakte in alle Welt für unsere Publikation nutzen. Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit", sagt Leon Widecki, Obmann des Herausgebervereins.

Seit 1991 für den STANDARD tätig

Erhard Stackl ist seit 1991 für den STANDARD tätig, zunächst als Leiter der Außenpolitik, danach (bis 2010) als Chef vom Dienst. Er ist Vorstandsmitglied des österreichischen Lateinamerika-Instituts und von Reporter ohne Grenzen Österreich, sowie Herausgebervertreter des entwicklungspolitischen Magazins "Südwind". Er wurde mit dem Humanitätspreis der Heinrich Treichl-Stiftung des Roten Kreuzes ausgezeichnet. Mit seinem Buch "1989. Sturz der Diktaturen" (Czernin Verlag) über Osteuropa und Südamerika erhielt er 2009 den Hauptpreis des Bruno-Kreisky-Preises für das politische Buch. Seit 2010 ist er als freier Autor und Journalist, unter anderem für den STANDARD, für das Südwind-Magazin und für The New York Times/International Weekly. tätig.

Das Jüdische Echo wurde 1951 als "Mitteilungsblatt der Jüdischen Hochschüler" von Leon Zelman, dem langjährigen Leiter des Jewish Welcome Service, gegründet. Die Zeitschrift erscheint einmal jährlich im Falter-Verlag. (red, derStandard.at, 12.12.2013)

  • Neuer Chefredakteur des "Jüdischen Echo": Erhard Stackl.
    foto: standard/fischer

    Neuer Chefredakteur des "Jüdischen Echo": Erhard Stackl.

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